Chorleiter

Unser Chorleiter Ralph Wollny wurde 1964 in Gera geboren. Er wuchs, mit einer Unterbrechung von zwei Jahren, welche er an der Musikspezialschule in Halle/S. verbrachte, auch dort auf.

Bereits in dieser Zeit war er aktiv als Sänger tätig: So sang er im Alter von 7-9 Jahren im Kinderchor am Pionierhaus „Ernst Thälmann“ in Gera, später in Halle/S. im schuleigenen gemischten Chor, wo aufgrund des mehrstimmigen Singens und seiner „Ankunft“ im Bass bei ihm eine tiefe Liebe zum Chor- und A-cappella-Gesang erwachte. Diese konnte er dann an der EOS in Gera und während seiner Wehrersatzdienstzeit in Rudolstadt in den Singeclubs pflegen, in denen er neben dem Gesang und dem Instrumentalspiel auf Klavier, Geige, Flöte, Mandoline, Gitarre und diversen Perkussionsinstrumenten auch schon begann, Lieder mehrstimmig zu setzen bzw. erste Arrangements zu schreiben.

Während seines Diplomlehrerstudiums an der Universität Leipzig erhielt er Chorleitungsunterricht bei Herrn Dr. Reuter sowie zusätzlich Kompositionsstunden bei Bernd Franke.

RalphWollny

Dort sang er im Kammerchor des Fachbereiches Musikerziehung/ Musikwissenschaft und war zusätzlich in einem Singeclub aktiv, in dem zunehmend anspruchsvolle mehrstimmige Arrangements und ungewöhnliche Sätze realisiert wurden. Auch nach Abschluss des Studiums war und ist er aktiv sängerisch tätig, so probte und trat er zehn Jahre lang mit dem Dresdener A-cappella-Ensemble „new voice generation“ als erster Bass auf, mit dem er auch eine CD in Bayreuth aufnahm, und singt seit über 15 Jahren als einer der zweiten Bässe im Konzertchor „Camerata Vocale Zwickau e.V.“

Von dort, von seinen Teilnahmen an Workshops, wie z. B. der voc.cologne in Köln, von Chorleitertreffen u. ä. erhält er Inspiration und weitere Anregungen für seine Arbeit im und mit dem Gemischten Chor Penig, dessen Leitung er im Jahre 2001 übernommen hatte.

So singt der recht kleine Chor nun schon seit einigen Jahren vier- und mehrstimmig, hat sich der europäischen und außereuropäischen Musik geöffnet, wodurch er jetzt nicht nur auf Deutsch und Englisch, sondern auch z. B. auf Isländisch, Estnisch oder in Zulu zu hören ist, und begleitet diese Gesänge sowohl mit Rhythmusinstrumenten und Bodypercussion als auch durch Bewegungen auf der Bühne gestisch/tänzerisch zunehmend selbst.