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Chorlager

08.-10.04.2016 - Jugendherberge Plauen

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Unsere Unterkunft des diesjährigen Chorlagers in Plauen hieß „Alte Feuerwache” und war tatsächlich unter Verwendung einer ehemaligen Feuerwache gebaut worden. Der alte Schlauchturm ist noch gut zu erkennen. Und selbst eine der Stangen, an denen die Feuerwehrleute früher aus dem Obergeschoss blitzschnell zu ihren Einsatzfahrzeugen gelangen konnten, ist noch vorhanden und wurde von einem Gutteil unserer Sängerinnen und Sänger am letzten Tag auch ausprobiert. Mitten in der Stadt gelegen, fanden wir in der erst vor wenigen Jahren fertiggestellten Jugendherberge ideale Proben- und Übernachtungsbedingungen. Im Hof und vor der ehemaligen Fahrzeughalle, in der sich heute der Speiseraum befindet, haben wir viele Gruppenfotos geschossen.

Die Probenarbeit fand hauptsächlich in unserem „Spiegelsaal” unter dem Dach statt. (Im Erdgeschoss unterstützte Charleen mit individueller Stimmbildung die gemeinsame Arbeit - leider ohne Fotos.) Hier führten wir unsere vier Gesamtproben durch, bei denen die Schrittfolge für „Calypso-Gloria” besonders viel Zeit in Anspruch nahm, wie man sehen kann.

Die Freizeitgestaltung wurde wieder hauptsächlich eine Abendgestaltung. Aber die hatten wir gut im Griff und verbrachten zwei angenehme Abende bei angeregter Unterhaltung, mit gemeinsamem Singen, Gruppen-Selfie-Schießen und nicht zuletzt mit Gratulationen und kleinen Geschenken für unser Geburtstagskind Eric. Da bot es sich natürlich an, die Riesen-Sekt-Flasche, die Simone von ihrer Geburtstagsfeier mitgebracht hatte, zu öffnen und gemeinsam zu leeren.

Selbstverständlich waren wir nicht NUR zum Proben nach Plauen gefahren, sondern wollten auch das eine oder andere gemeinsam und in der Stadt - außerhalb der Jugendherberge - erleben. Dafür hatten wir uns diesmal zwei Dinge ausgesucht: Das Vogtlandtheater und die Bowlingbahn.
Frau Kelber, eine junge, engagierte und begeisterte Mitarbeiterin zeigte uns mit viel Fachkompetenz und sicht- und spürbarer Liebe zu ihrem Theater das gesamte Haus vom Keller (Unterbühne) bis zum Dach (Malsaal), den Kostümfundus, die Schneiderei, Maske, Tischlerei usw. Anzumerken ist hier auch der grüne Flügel für eine Chopin-Aufführung, durch dessen Notenpult hindurch der Fotografin hier ein Schnappschuss gelungen ist. Nach den interessanten Ausführungen zum und im Zuschauerraum durften wir sogar auf der Bühne singen und somit ein wenig Auftrittsfeeling im Theater ahnen.
Am Abend dann liefen wir allesamt ins „number one - Freizeitcenter” und tobten uns körperlich drei Stunden lang auf den dortigen Bowlingbahnen aus. Doch nicht nur das! Die Musik, die eigentlich nur im Hintergrund erklingen sollte, animierte einige unserer Frauen zu einem festivalreifen Headbanging. Die Siegerehrung nahmen wir dann im Anschluss wieder in der Jugendherberge vor. Hier sehen wir unsere prämierten vier Kugelschieber.