Park- und Basilikasingen

31.05.2026 – im Park und in der Basilika in Wechselburg

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Der Paul-Fleming-Chor Wechselburg e.V. unter der Leitung von Freia Benndorf hatte am 31.05.2026 zum Park- und Basilikasingen ins Benediktinerkloster Wechselburg eingeladen.
Der erste Teil der Veranstaltung fand im Brunnenhof des Klosters statt. Jeder Chor hatte etwa 20 Minuten Zeit, sich im Freien zu präsentieren. Freia Benndorf begrüßte die eingeladenen Chöre sowie die zahlreichen Besucherinnen und Besucher. Ihr Chor eröffnete den musikalischen Reigen, gefolgt von unserem Chor und anschließend vom Gemischten Chor Neukieritzsch e.V.
Mit lockeren, fröhlichen und schwungvollen Liedern begeisterten wir das Publikum. Besonders die Stücke „Mamaliye“ und „Bring Me Little Water, Sylvie“ sorgten für beste Stimmung. Durch Tanzeinlagen und Bodypercussion gestalteten wir die Stücke lebendig und mitreißend.

Nach dieser ersten Stunde unter den vor der prallen Sonne schützenden Pavillons wurde das Konzert in der kühleren Basilika fortgesetzt. Dort erklangen im Wechsel die Beiträge der drei Chöre. Getragene geistliche Lieder und stimmungsvolle Abendlieder wurden dem besonderen Charakter dieses sakralen Raumes gerecht. Die beeindruckende Akustik der Basilika mit ihrem warmen, voluminösen Klang und dem über vier Sekunden langen Nachhall verlieh den Darbietungen eine wunderschöne Atmosphäre. Mit zwei unserer Stücke sind wir dem Publikum sicher besonders im Ohr geblieben. Wir nutzten die Gelegenheit und sangen die Zuschauer aus einer gemischten, kreisförmigen Aufstellung rund um die Sitzplätze an.
Im Anschluss an die Einzeldarbietungen präsentierten alle drei Chöre Wolfgang Amadeus Mozarts „Ave verum corpus“. Und zum Abschluss sangen die Chöre mit dem Publikum gemeinsam den dreistimmigen Kanon „Dona nobis pacem“, eine Botschaft, die heute leider unverändert wichtig ist und für die es zu bitten nottut. Dieser bewegende Moment unterstrich eindrucksvoll den Gemeinschaftsgedanken der Veranstaltung. Der begeisterte Applaus des Publikums führte schließlich zu einer spontanen Zugabe: Gemeinsam erklangen noch einmal die mitreißenden Klänge des afrikanischen Liedes „Siyahamba“.

Diese zwei Stunden waren weit mehr als nur ein Konzert. Sie waren ein lebendiges Zeugnis regionaler Chorkultur, ein Ort der Begegnung und ein musikalisches Erlebnis, das Sängerinnen, Sänger und Zuhörende gleichermaßen begeisterte und ihnen und uns sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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Denn was wäre ein Konzert ohne Applaus und eine Website ohne Analyse? Da wüsste man ja gar nicht, was man besser machen könnte.
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